Am Montag wurden in Stade sechs Mitarbeitende des Jugendamtes und einer Jugendhilfeeinrichtung getötet. Diese Nachricht macht uns fassungslos und traurig.
Als Träger der Jugendsozialarbeit wissen wir, wie viel Verantwortung, Nähe und professionelle Haltung die Arbeit mit jungen Menschen, Familien und belasteten Lebenssituationen verlangt. Umso mehr erschüttert uns die tödliche Gewalttat in einer Jugendhilfeeinrichtung.
Im Namen des Vereins Job Central e.V. und aller Mitarbeitenden sprechen wir den Angehörigen, Freund*innen und Kolleg*innen der getöteten Menschen unser tief empfundenes Mitgefühl aus.
Die Tat trifft einen Bereich, der für Schutz, Unterstützung und Hilfe stehen soll. Sie trifft Menschen, die beruflich Verantwortung übernehmen, die begleiten, vermitteln, schützen und oft dort handeln, wo Lebenssituationen schwierig und konflikthaft sind.
Unsere Solidarität gilt den Mitarbeitenden vor Ort, den Teams in der Jugendhilfe, den Kolleg*innen im öffentlichen Dienst und allen, die nun mit Trauer, Schmerz und vielen offenen Fragen umgehen müssen.
Ihre Arbeit ist unverzichtbar. Sie verdient Respekt, Rückhalt und Schutz.
Wir sind in Gedanken bei den Betroffenen und wünschen ihnen Kraft, Halt und verlässliche Unterstützung für die kommende Zeit.