Wir eröffnen Perspektiven

Kontakt

Unser Beratungsstellen-Team erreichst du unter:
    Bahnhofstr. 19
    (Eingang über den Parkplatz A1 Luisenstraße; wie zum "Café Central")
    69469 Weinheim

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    Qualitätsrahmen im Praktikum

    Gemeinsam mit dem Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf der Stadt Weinheim haben wir Qualitätsstandards für ein gelingendes Praktikum entwickelt. Auf diese Weise möchten wir dazu beitragen, dass alle drei beteiligten Seiten (Schüler*innen, Betriebe und Schulen) bestmöglich vom Praktikum profitieren.

     

    Ein erfolgreiches Praktikum besteht dabei für uns aus drei Phasen: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.

     

    Phase 1 – Vorbereitung

    Aufgaben der Schule

    (in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie Job Central)

    • Erarbeitung der Stärken und Interessen der Schüler*innen
    • Vorstellung verschiedener Berufsbilder
    • Vermittlung realistischer Vorstellungen zur Berufswahl
    • Information der Schüler*innen über die Anforderung an Praktikumsbetriebe
    • Bereitstellung von bewährten Praktikumsstellen (auf Anfrage)
    • Erklärung der Lernziele und des Sinns des Praktikums
    • Definition der schulischen Arbeitsaufgaben und Beurteilungen
    • Vorbereitung auf die Anforderungen der Arbeitswelt
    • Information der Betriebe über die Ziele und Vorgaben des Praktikums
    • Vereinbarung von Informationspflichten und Regeln mit den Betrieben
    • Vorbereitung eines Rückmelde-/Beurteilungsbogens
    • Information der Eltern über die Ziele, Vorgaben und Benotungen des Praktikums
    • Betonung der Bedeutung von Berufspraktika gegenüber Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen und Betrieben

     

    Aufgaben der Schüler*Innen

    • Erarbeitung eines persönlichen Kompetenzprofils (inkl. Stärken, Fähigkeiten, Interessen und Zielen)
    • Information über Berufsbilder
    • Entscheidung für einen Praktikumsberuf
    • Suche nach einem Praktikumsplatz
    • Information über mögliche Praktikumsbetriebe
    • Bewerbung bei den Betrieben
    • Einforderung von Unterstützung bei Schwierigkeiten
    • Information über Verhaltensregeln im Betrieb
    • Formulierung eigener Erwartungen an das Praktikum

    Aufgaben der Betriebe

    • Vereinbarung der Bereitstellung eines geeigneten Praktikumsplatzes auf Basis der erhaltenen Informationen
    • Angebot eines Praktikums nur dann, wenn die Schüler*innen betreut werden können
    • Benennung eines Ansprechpartners
    • Entwicklung eines groben Plans, was während der Dauer des Praktikums gezeigt werden kann

    Aufgaben der Eltern

    • Besprechung der Stärken und Interessen mit dem Kind
    • Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikumsberuf

    Phase 2

    Aufgaben der Schule

    (in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie Job Central)

    • Kontaktpflege zu den Schüler*innen und Betrieben
    • Sicherstellung der Erreichbarkeit der betreuenden Lehrer*innen
    • Besuch der Betriebe durch Lehrkräfte
    • Rückfrage nach den Erfahrungen und Beantwortung der Fragen der betrieblichen Ansprechpartner*innen
    • Unterstützung bei Schwierigkeiten (sowohl Schüler*innen als auch Betriebe)
    • Erinnerung an den Rückmelde-/Beurteilungsbogen
    • Qualitätssicherung der Praktikumsdurchführung durch Beurteilung der Betriebe
    • Sammlung der Erfahrungen und Weitergabe im Kollegium
    • Ermöglichung des Wechsels der Praktikumsstelle bei begründeter Unzufriedenheit

    Aufgaben der Schüler*innen

    • Freundliches, korrektes und engagiertes Auftreten
    • Beobachtung der Arbeitsvorgänge und Übernahme geeigneter Tätigkeiten nach Anleitung
    • Einhaltung der Vorschriften und Vorgaben
    • Information von Betrieb und Schule bei Krankheit
    • Sammlung von Informationen über Betrieb und Berufsbild
    • Dokumentation des Praktikums nach den Anforderungen der Schule
    • Kein Abbrechen des Praktikums ohne Rücksprache mit dem/der Lehrer*in
    • Ausschließlich Wechsel des Praktikumsplatzes bei neuem Platz

    Aufgaben der Betriebe

    • Freundliche Aufnahme der Schüler*innen und Information über bestehende Regeln und Vorschriften
    • Bereitstellung eines Ansprechpartners
    • Bereitstellung von angeleiteten Aufgaben / Erklärung der Abläufe im Unternehmen und im Berufsbild
    • Zeitnahe Rückmeldung von Fehlzeiten, Verspätungen und Fehlverhalten der Schüler*innen an die Schule
    • Führung eines Abschlussgesprächs mit den Schüler*innen und Beurteilung der Leistung

    Aufgaben der Eltern

    • Sicherstellung, dass das Kind regelmäßig und pünktlich in den Betrieb kommt
    • Offenes Ohr für die Belange des Kindes
    • Austausch über die Erlebnisse und Realitäten der Arbeitswelt
    • Bei Problemen Rücksprache mit dem/der Lehrer*in
    • Unterstützung beim Verfassen der Praktikumsberichte
    • Vermittlung der Notwendigkeit und Wichtigkeit des Praktikums

    Phase 3 – Nachbereitung

    Aufgaben der Schule

    (in Zusammenarbeit mit einem außerschulischen Partnern, z.B. Job Central)

    • Bereitstellung von Raum für eine ausführliche Reflexion der Praktikumserlebnisse und Austausch zwischen den Schüler*innen
    • Anleitung einer individuellen Dokumentation der Erfahrungen
    • Besprechung der Praktikumsbeurteilungen und möglicher Schlussfolgerungen für die Berufsfindung
    • Vereinbarung konkreter nächster Schritte für die Berufswegeplanung (schriftlich)
    • Entwicklung eines Verfahrens zur Sicherstellung der nächsten Schritte
    • Bereitstellung von Möglichkeiten zur Präsentation der Erlebnisse an andere Schüler*innen, Eltern und Betriebe
    • Entwicklung eines Verfahrens zur Dokumentation des Lehrerwissens um gute Praktikumsbetriebe
    • Aufbau von Bildungspartnerschaften zwischen Betrieben und Schulen
    • Angemessene Berücksichtigung der Praktikumsleistungen ins Zeugnis
    • Evaluierung der Praktikumsumsetzung (durch Befragung aller Beteiligten)

    Aufgaben der Schüler*innen

    • Umfassende Beschäftigung mit dem Betrieb und dem gewählten Berufsbild
    • Vermittlung von Erfahrungen und Tipps an die Mitschüler*innen
    • Überprüfung und Weiterentwicklung des eigenen Kompetenzprofils anhand der gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse
    • Vergleich der eigenen Erwartungen und Kompetenzen mit dem Anforderungsprofil des Praktikumsbetriebs, den Praktikumserfahrungen und dem Wunschberuf
    • Dokumentation der nächsten konkreten Schritte
    • Anforderung von Hilfe und Unterstützung
    • Anfertigung einer Praktikumsdokumentation nach Maßgabe der Schule

    Aufgaben der Betriebe

    • Schriftliche Beurteilung der Praktikumsleistung und des Verhaltens
    • Feedback zu den Schüler*innen und Ablauf

    Aufgaben der Eltern

    • Rücksprache mit den Lehrer*innen zum Stand der Berufsorientierung und der Berufswegeplanung des Kindes und zu Fragen der weiteren Förderung