Die VABO 1 sammelt wertvolle Erfahrungen im Schülerpraktikum
Auch in diesem Februar hieß es für die Schüler*innen der VABO 1 der Johann-Philipp-Reis-Schule Weinheim wieder: Raus aus dem Klassenzimmer und hinein in die Berufswelt! Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Annika Wiescher und Meike Heuer von Job Central starteten die Jugendlichen in ihr einwöchiges Schülerpraktikum – für viele von ihnen das erste überhaupt.
Bereits seit Schuljahresbeginn im September bereitete sich die Klasse gemeinsam intensiv auf diesen wichtigen Schritt vor. Im Unterricht standen Themen wie Berufe, Ausbildung, Praktikum sowie die zahlreichen beruflichen Möglichkeiten in Deutschland im Mittelpunkt. Schnell wurde deutlich: Bis zum ersten Arbeitstag ist einiges zu tun.
Von Lebenslauf bis Motivation – der Weg zum Praktikumsplatz
Bevor ein Praktikumsplatz gefunden werden konnte, mussten zunächst die passenden Bewerbungsunterlagen erstellt werden. Lebenslauf, Motivationsschreiben und die Frage, warum gerade dieser Beruf der richtige sein könnte, spielten dabei eine zentrale Rolle.
Ebenso wichtig war der Blick auf die eigenen Stärken: Was kann ich gut? Welche Fähigkeiten bringe ich mit? Wo liegen meine Interessen? Diese Fragen halfen den Schüler*innen dabei, passende Berufsfelder für sich zu entdecken.
Eine Klasse voller Talente und Vielfalt
Schon in der Vorbereitung wurde sichtbar, welche besonderen Stärken die VABO 1 mitbringt. Alle Schüler*innen sprechen mindestens drei Sprachen, manche sogar bis zu fünf. Diese außergewöhnliche Sprachkompetenz ist nicht nur beeindruckend, sondern auch ein großer Vorteil für die berufliche Zukunft.
Die Klasse lebt zudem von ihrer kulturellen Vielfalt. Unterschiedliche Nationalitäten, Erfahrungen und Perspektiven machen den Klassenverband besonders stark. Diese interkulturelle Kompetenz ist in der heutigen Arbeitswelt von unschätzbarem Wert.
Berufswünsche so vielfältig wie die Klasse selbst
Die Praktikumsplätze spiegelten die große Vielfalt der Interessen wider. Von sozialen und kaufmännischen Berufen bis hin zu handwerklichen und eher außergewöhnlichen Tätigkeiten war alles vertreten.
Einige Schüler*innen schnupperten in die Gesundheits- und Krankenpflege, andere in den Verkauf, die Arbeit als Erzieherin, die Gastronomie oder den Bereich Immobilien. Auch handwerkliche Berufe, beispielsweise als Schreinerin am Nationaltheater Mannheim, waren vertreten.



Besonders spannend waren in diesem Jahr auch eher außergewöhnliche Praktikumsplätze – etwa als Binnenschiffer beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Neckar in Heidelberg oder als Trainer beim SV Waldhof Mannheim.
Gerade diese Vielfalt machte die Praktikumsbesuche besonders interessant und zeigte eindrucksvoll, wie unterschiedlich berufliche Wege sein können.



Ein herzliches Dankeschön an alle Praktikumsbetriebe
Ein großer Dank gilt allen Betrieben, Einrichtungen und Institutionen, die den Schüler*innen diese wertvollen Einblicke ermöglicht haben. Für viele Jugendliche bedeutet dieses erste Praktikum weit mehr als nur eine Schulaufgabe: Es ist oft der erste echte Kontakt mit der Arbeitswelt und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Ausbildung.
Nicht selten verändert eine solche Erfahrung den Blick auf den eigenen Berufswunsch oder bestärkt die Entscheidung für einen bestimmten Weg.
Eine Woche, die viel bewegen kann
Auch wenn eine Woche kurz erscheinen mag, geschieht in dieser Zeit enorm viel. Die Schüler*innen sammeln erste praktische Erfahrungen, übernehmen Verantwortung, lernen neue Menschen kennen und gewinnen wertvolle Eindrücke für ihre Zukunft.
In den vergangenen Jahren sind aus Praktika sogar bereits Ausbildungsverhältnisse entstanden – ein schöner Beweis dafür, wie bedeutsam diese Erfahrungen sein können.
Denn eines zeigt sich immer wieder: So viel Theorie im Unterricht auch vermittelt werden kann – nichts ersetzt die eigene Erfahrung im Berufsalltag.
Das Praktikum der VABO 1 war deshalb auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft.
Meike Heuer